artplusfarm ist mehr als nur der Name meines Instagram-Kontos. Die Inspiration stammt ursprünglich von der Namensgebung Artfarm, einer kleinen kreativen Community zwischen Reynoldstown und Cabbagetown im Herzen von Atlanta, die Anfang der 2000er Jahre existierte. Obwohl ich nur noch das ‚tailend‘ von ARTFARM miterlebte, lebte der Vibe in der Gemeinde weiter und hat mich bis jetzt inspiriert.
artplusfarm steht im Kern für Kunst und Natur. Art, aus dem Englischen für Kunst, steht hier synonym für Gestaltung Kreativität. Kunst ist oft inspiriert von Natur und kann durchaus für Naturschutz zum Sprachrohr werden. Farm übersetzt bedeutet Bauernhof oder auch die Farm und kann für Ernährung, lokale Nahrungserzeugung, Ernte und auch nachhaltige Prozesse die damit verbunden sind stehen.
Meine Arbeit unterteilt sich in drei Gebiete: Gestaltung im Medien und Analogbereich, Obstbaumschnitt und pflege und ehrenamtliche Projekte die auf Naturschutz zielen mit Hilfe von Kunst, upcycling, Gemeinschaft und Engagement. (siehe Kippenfresser)
Beide Welten – das Gestalterische und das Bodenständige – sind für mich wichtig, um langfristig Erfüllung, Balance und Sinn in der eigenen Arbeit zu finden.
Ich lebte & arbeite 18 Jahre in den Vereinigten Staaten. In Cabbagetown/Atlanta arbeitet ich viele Jahre als Kellnerin in einen kleinen Cafe, das einen Iraner gehörte. Hier wurde ich von den kreativen Strömungen des Stadtteils und Stadt generell stark beeindruckt.
In den frühen 2000er Jahren befand sich in Reynoldstown, direkt an der Grenze zu Cabbagetown in Atlanta, ein kleiner Kunst- und Musikkomplex namens Art Farm (auch „Artfarm“ genannt). Er lag an der Wylie Street auf einem Gelände, das heute Teil der Milltown Lofts ist.
Die Artfarm war Teil einer kreativen Phase des Viertels und verband die industrielle Vergangenheit der Fulton Bag und Cotton Mill (Fabriken die Baumwolle verarbeiteten) Cabbagetowns mit seiner Entwicklung zu einer lebendigen Künstler- und Musikszene. Orte wie dieser sind bis heute geprägt durch eine Gemeinschaft aus Künstlern, Musikern und kreativen Projekten.
Als das Gelände Anfang der 2000er Jahre für neue Entwicklungen umgewidmet wurde, verschwand die Artfarm wieder – doch die Idee eines offenen, gemeinschaftlichen Kreativortes blieb bestehen.
Art steht für Gestaltung, Illustration und visuelle Kommunikation. Über viele Jahre konnte ich in diesem Bereich an unterschiedlichen Projekten mitwirken – von Grafikdesign und Marketingarbeit für internationale Unternehmen bis hin zu kreativen Projekten im öffentlichen Raum.
Dazu zählen neben Design- und Kommunikationsarbeiten auch Projekte wie die Kippenfresser, bei denen Gestaltung, Umweltbildung im öffentlichen Raum zusammenkommen.
Plus steht für die Verbindung zwischen Projekten und gesellschaftlichen Themen. Dazu gehören Kooperationen und Initiativen ebenso wie Blogthemen rund um nachhaltige Mobilität, Feminismus, Weiterbildung und neue persönliche Herausforderungen.
Farm steht für das Leben und die Kulturarbeit draußen: Streuobstwiesen, Garten, Obstbaumpflege und das Arbeiten mit den natürlichen Kreisläufen der Jahreszeiten. Gleichzeitig geht es um nachhaltige, bewusste Ernährung, die Vielfalt wertschätzt.
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